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Wohnvisionen 2030

Digitalisierung im Quartier

Wie kann die Digitalisierung genutzt werden, um dem berechtigten Wunsch älterer Menschen nach einem möglichst langen Verbleib in der lieb und vertraut gewordenen Wohnumgebung gerecht zu werden? Diese und weitere Fragen diskutierten ausgewählte Expertinnen und Experten am 29. Oktober 2020 im Rahmen der diesjährigen „Wohnvisionen 2030“ unter dem Titel „Digitalisierung im Quartier“.

Die Veranstaltungsreihe ist eine gemeinsame Initiative der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH und des Projekts AGQua – Aktive und Gesunde Quartiere Uhlenhorst und Rübenkamp, an dem sich acht Partner beteiligen. Das seit 2016 laufende Projekt hat das Ziel, Konzepte und Ideen zu entwickeln und umzusetzen, die es älteren Menschen ermöglichen, gesund und aktiv in der vertrauten Umgebung zu leben und dennoch gut versorgt zu sein.

Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung durch die Vizepräses der Handelskammer Hamburg, Dr. Bettina Hees, und einem Grußwort der Staatsrätin der Sozialbehörde, Melanie Schlotzhauer, eröffnet.

Der Datenschutzkoordinator der Stadt Hannover, Patrick Ney, beantwortete in seiner Key-Note die Frage: „Warum braucht es digitale Quartiere und wer profitiert davon?“ In einem anschließenden Praxisblock wurden drei Projekte vorgestellt, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten dem Thema „Digitalisierung im Quartier“ nähern. Veit Walter, Abteilungsleiter Forschung & Entwicklung beim Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg, ging unter dem Titel „Teilhabe gelingen lassen. Voraussetzungen und Vorgehen für eine erfolgreiche Einbindung bürgerschaftlichen Engagements“ auf das gerade abgeschlossene Projekt Kommunikation mit intelligenter Technik (KommmiT) ein. Prof. Britta Böckmann von der Fachhochschule Dortmund gab mit dem Vortrag „Pflege im Quartier – digitale Vernetzung von Gesundheit und Pflege für Ältere“ einen Einblick in das Forschungs- und Entwicklungsprojekt Pflege im Quartier (PIQ). Wie ein kommunales Wohnungsunternehmen sich dem Thema widmet, erläuterte die Leiterin des Sozial- und Quartiersmanagement der GESOBAU, Helene Böhm, in ihrem Vortrag „Digital mobil im Alter: SeniorenNetz Märkisches Viertel“.

Um die Bedarfe, Herausforderungen, Chancen und Visionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erörtern, schloss sich an die Praxisvorträge eine Podiumsdiskussion an. Hier ging es darum, Konzepte und Ansätze zur nachhaltigen Verbreitung und Verstetigung von digitalen Lösungen im Quartier in den Blick zu nehmen. An dieser Diskussion nahmen, neben den Referentinnen und Referenten, der Geschäftsführer des Albertinen-Hauses, Ralf Zastrau, der Vorstand der Allgemeinen Deutschen Schiffszimmergenossenschaft, Thomas Speeth, sowie die Professorin der HAW Uta Gaidys, teil. Prof. Tilo Böhmann von der Universität Hamburg moderierte die Runde.

Das Projekt AGQua wird gefördert durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und die Freie und Hansestadt Hamburg.

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