Die Bausteine

Technik und Wohnraum

Im Rahmen des Projekts wird eine mobile Applikation (App) entwickelt, die es den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglicht, einfach und schnell mit den Nachbarn in Kontakt zu treten und kleine Unterstützungsleistungen nachzufragen bzw. anzubieten.

Damit wird ein digitales Nachbarschaftsnetzwerk geschaffen, das die Kommunikation zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern fördert und gleichzeitig die Schnittstelle zu Dienstleistern und gesundheitsfördernden Angeboten darstellt.

Zusätzlich werden in den drei Quartieren insgesamt 15 „Digitale Schwarze Bretter“ (Großbildschirme) implementiert. Sie dienen ebenfalls dem Austausch der Bewohnerinnen und Bewohner untereinander, liefern eine Übersicht über gesundheitsfördernder Angebote (wie z.B. Nordic-Walking-Treff) im Quartier und stellen weitere, für die Bewohnerinnen und Bewohner relevante Informationen (wie z.B. Infos über Wetterlage, Notdienste von Apotheken, kulturelle Veranstaltungen) bereit.

Schließlich werden im Projektverlauf 12 Wohnungen der Allgemeinen Deutschen Schiffzimmerergenossenschaft e.G im Quartier Rübenkamp mit Altersgerechten Assistenzsystemen (AAL) (z.B. Beleuchtung, Steuerung, Sicherheit) ausgestattet.

Infrastruktur im öffentlichen Raum

In den Quartieren werden Quartiermanagerinnen bzw. Quartiersmanager  ("Kümmerin", "Kümmerer") eingesetzt.

Deren Aufgabe ist die Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen Dienstleistern und Nachfragern, leisten Unterstützung und Beratung. Dazu werden barrierefreie Beratungsstellen, die als Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner dienen, in allen Quartieren implementiert.

Neben einem persönlichen Beratungsangebot zu z.B. sozialen Fragen wird hier auch eine technikbasierte Beratung zu gesundheitsfördernden Themen ermöglicht. Darüber hinaus können sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Quartiersbüro über die technische Möglichkeiten der Wohnraumausstattung informieren.

Um die nachbarschaftlichen Kontakte zu fördern, werden zudem an allen drei Standorten  generationsübergreifende Begegnungsräume geschaffen.

 

Lokale Dienstleister

Ärzte, Therapeuten und Gesundheitsdienstleister in den Quartieren werden in das Projekt eingebunden.

Unter anderem bieten sie in den Quartieren eine eHealth gestützte Beratung an. Relevante Daten werden dabei digital zwischen Arzt und Patient ausgetauscht. Nach der Ermittlung des Gesundheitsstatus (Vitaldatenmessung, Gewicht, Blutdruck, -zucker) werden Empfehlung für gesundheitsfördernde Aktivitäten (z. B. Bewegungsangebote, Ernährungsberatung, Physiotherapie) gegeben. Um die Vernetzung aller Akteure noch zu verstärken, wird dabei möglichst auf Anbieter und Aktivitäten aus dem Quartier zurückgegriffen.

 

Freiwilliges Engagement

Unterstützende Nachbarschaften in den Quartieren sollen alltägliche Bedarfe (wie z.B. eine Einkaufshilfe, Mitfahrgelegenheiten) sicherstellen.

Durch ein derartiges Engagement werden Kontakte und Sozialbeziehungen im Quartier gefördert und aufgebaut. Zusätzlich werden lokale Sport- und Freiwilligenvereine in die Quartiersarbeit einbezogen und ein Freiwilligenmanagement etabliert. So wird erreicht, dass professionelle und ehrenamtliche Unterstützung und Betreuung in den Quartieren Hand in Hand gehen können (Bürger-Profi-Mix). 

 

Pressemitteilungen aus der Gesundheitswirtschaft

Gesundheitswirtschaft vernetzt Hamburger Quartiersprojekte

Wissenswertes zum Projekt AGQua finden Sie in unserer Broschüre!

„Gesundheit lernen in Hamburg“ – Informationsangebot für Migranten und Geflüchtete

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